Die Ständige Impfkommission empfiehlt die RSV-Impfung für alle Patienten ab 75 Jahren sowie für bestimmte Risikogruppen bereits ab 60 Jahren. Dazu zählen insbesondere Personen mit chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen, geschwächtem Immunsystem oder weiteren Vorerkrankungen, bei denen Atemwegsinfektionen häufiger schwer verlaufen können. Eine rechtzeitige Impfung kann das Risiko für Komplikationen und Krankenhausaufenthalte deutlich verringern und trägt dazu bei, die Selbstständigkeit im Alltag möglichst lange zu erhalten.
Auch bei der Gürtelroseimpfung wurden die Empfehlungen angepasst: Bei bestimmten Grunderkrankungen wurde die Altersgrenze auf 18 Jahre abgesenkt. Unabhängig davon ist die Impfung weiterhin für alle Patienten ab 60 Jahren zweimalig empfohlen. Die Impfung schützt zuverlässig vor schmerzhaften Hautveränderungen und kann insbesondere das Risiko langanhaltender Nervenschmerzen nach einer Erkrankung erheblich reduzieren.
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